Projekte

Die Solikarte unterstützt mit den Cumulus-Bons Flüchtlinge in der Schweiz, vor allem Nothilfebezüger_innen und Sans-Papiers. Die Cumulus-Bons werden an verschiedene Projekte und Organisationen verteilt. Diese geben die Bons entweder direkt an die Personen oder indirekt via verschiedenen Angeboten wie Mittagstische oder Deutschkurse weiter.

Ostschweiz

In der Ostschweiz ist die Solikarte mit dem Solidaritätsnetzes Ostschweiz verbunden. Die Bons  kommen in erster Linie Familien in Nothilfe und Einzelpersonen in besonders prekären Situationen zugute. So erhält z.B. eine St. Galler Familie mit zwei Kleinkindern wöchentlich Fr. 50.- Cumulus-Bons, das sichert ihnen zusammen mit den Einkaufsmöglichkeiten von Caritasmarkt und Warenkorb ein einigermassen anständiges Überleben.

Natürlich reichen die Cumulus-Bons nicht für viele Familien, doch werden alle Familien in Nothilfe durch das Solidaritätsnetz unterstützt.

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Zürich

Solinetz Zürich

Das Solinetz Zürich verteilt in der Region Zürich die Cumulus-Bons. Der grosse Teil der Cumuls-Bons werden direkt an Personen, welche von der Nothilfe leben oder an Sans-Papiers sind weitergegeben.

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Autonome Schule Zürich

Die Autonome Schule Zürich – Verein „Bildung für Alle“ (ASZ–BfA) ist ein selbstverwaltetes Bildungsprojekt, in dem Menschen, unabhängig von Aufenthaltsbuchstabe, zusammenarbeiten. Das Projekt beinhaltet schwerpunktmässig unentgeltliche Deutschkurse für prekarisierte/illegalisierte Menschen und alle Interessierten. Daneben gibt es an der ASZ eine Reihe anderer Kurse, wie beispielsweise Englisch, Arabisch, Computer, Mathematik, politische Theorie, Theater, etc… Diese finden mehr oder weniger regelmässig statt. Die ASZ ist aber nicht nur Ort des Wissensaustauschs. Sie ist auch Treffpunkt, Volksküche, Kino, Bibliothek, Frauenraum, Spielzimmer, Versammlungsort und Kulturraum. Neu gibt es auch in Winterthur Deutschkurse der Autonomen Schule.

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Kafi Klick

Das neuste Projekt, das von den Gutscheinen der Region Zürich profitiert, ist das Kafi Klick. Das Kafi Klick bietet Armutsbetroffenen Menschen und Migranten Zugang zu Computer und Internet. Es bietet Hilfeleistung bei der Bearbeitung von Dokumenten und Briefen. Das Kafi Klick kann dank den Gutscheinen eine vollwertige Mahlzeit pro Tag servieren und wird so zu einem wichtigen Treffpunkt und wichtigen Aufenthaltsraum.

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Bern / Biel / Solothurn

In Bern/Biel werden die Cumulus-Bons in Geld umgewandelt – via einer Tauschbörse welche das Solidaritätsnetz verwaltet. Das umgetauschte Geld wird dann auf die Organisationen Solidaritätsnetz Bern, Beratungsstelle für Sans-Papiers Bern/Biel, Denk:mal (Autonome Schule Bern) und der Beratungsstelle Solothurn aufgeteilt. Diese verwenden das erhaltene Geld vor allem als direkte Unterstützung für Sans-Papiers und Nothilfebezüger_innen sowie auch für Schulmaterial (Autonome Schule Bern) .

Beratungsstelle für Sans-Papiers Bern
Die Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers verhilft Menschen ohne Papiere zu ihren Rechten. 2012 konnte die Beratungsstelle rund 2000 Beratungen durchführen. Die Anliegen der Ratsuchenden sind dabei vielfältig: von der fehlenden Krankenkasse über Heiratspläne bis zu Einschulungsproblemen bei Kindern. Bei 19 Prozent aller Beratungen konnte durch materielle Zustüpfe ein Notsituation entschärft und befristete Überbrückungshilfe geleistet werden: 
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Solidaritätsnetz Sans-Papiers Bern
Das Solidaritätsnetz Sans-Papiers Bern unterstützt alle Sans-Papiers, die auch MittagstischbesucherInnen sind und ohne Bargeld und Sozialhilfe isoliert in den Zentren ihr Leben fristen, monatlich mit Fr. 20.-. Das Büro unterstützt auch Sans-Papiers und Flüchtlinge, die nicht den Mittgastisch besuchen, gelegentlich mit Bargeld für Alltagsbedürfnisse. Die gesamte Unterstützung betragen rund 700.- pro Monat.
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IGA SOS Racisme 

IGA SOS Racisme ist eine Anlauf- und Beratungsstelle für alle Personen mit unsicherem oder fehlendem Aufenthaltsrecht (Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene, Asylsuchende mit einem NEE-Entscheid, abgewiesene Asylsuchende oder „Sans papiers“) in Solothurn. Sie bietet Sozial- und Rechtsberatung sowie jeden zweiten Mittwoch im Monat einen Mittagstisch. Das Erlös der Solikarte wird den NothilfebezügerInnen mittwochs, beim Mittagstisch bar ausgehändigt.

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Autonome Schule Denk:mal
Die autonome Schule Bern aka denk:mal bietet Raum für selbstorganisiertes und selbstbestimmtes Lernen. Alle Angebote sind gratis und funktionieren auf der Basis von gegenseitiger Hilfe und freiem Austausch von Wissen und Fähigkeiten. Das denk:mal ist für alle (diskriminierendes Handeln und Verhalten natürlich ausgeschlossen) offen! Das Geld der Solikarte brauchen wir z.B. für den Radio-RaBe-Deutschkurs, für Ausflüge mit den (Deutsch-)Kursen und für Kursmaterialien.

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Basel

Die Regionalgruppe Basel ist bisher eine sehr kleine Gruppe, die sich über jeden motivierten Zuwachs freuen würde. Zurzeit werden vor allem zwei Projekte unterstützt. 

Die Bblackboxx steht neben dem Auffangzentrum am Zoll Otterbach an der Grenze Basel Deutschland. Das Projekt bietet den Asylsuchenden einen alternativen Ort zum Auffangzentrum, indem sie selbstständig ihren Kaffee machen und geniessen können. Die Migros-Gutscheine kommen dem täglichen Café-Betrieb zu Gute, der bisher aus eigener Kasse finanziert wurde.
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Das Planet 13 ist ein Internetcafé, welches neben dem freien Zugang zu Computern auch Deutschkurse und andere Dienstleistungen anbietet, sowie Veranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten und politischen Themen bietet. 60% seiner Gäste sind Asylsuchende, sie erhalten im Planet13 Unterstützung in vielen Bereichen. Durch die gesammelten Punkte erhält das Planet 13 einen kleinen Zustupf, den es direkt an Personen in Not oder für spezielle Events, wie einen Winterbrunch nutzen kann.

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Zentralschweiz

Asylnetz, Luzern
Koordination der Cumulus-Bon in den Kantonen der Zentralschweiz (Luzern, Zug, Nidwalden- Obwalden, Uri).
Eine weitere Aufgabe ist es, genau und kritisch hinzuschauen, Mängel in der Betreuung und dem Verfahrenen publik zu machen und für die sozialen Rechte der Asylsuchenden und der Nothilfe einzustehen. Wir haben einen Mittagstisch, Wechseln Coop-Bon gegen Bargeld, leisten Einzelfallhilfe etc. (Juni 2015- 102 Menschen in der Nothilfe nur in Luzern)

Asylbrücke, Zug
Engagiert sich in der Rechtberatung für Asyl- und Nothilfe – leistet Einzelfallhilfe für die Nothilfe Zug- organisiert Deutschunterricht
Gegründet IG und engagieren sich im Bundeszentrum Gubel, Menzingen ZG

Mondoj, Luzern
Junge Menschen haben einen Treffpunkt für Nothilfe und Asylsuchende geschafft und eine Autonome Schule aufgebaut. Es wird gekocht, sportliche Aktivitäten (z.B. Fussball), genäht, Deutsch Arabisch und Serbisch gelernt.

Bistro Interculturel, Stans
Der Verein Bistro Interculturel leistet einen Beitrag zu interkulturellen Begegnungen und engagiert sich in den Bereichen Information, Vernetzung und Empowerment. Mentoring-  Anlässe- Treffpunkt- Wanderungen- Sport – Deutsch- Einzelfallhilfe etc.

Beratungsstelle für Sans-Papier, Luzern
Unterstützung der Nothilfe für Deutschkurse, bezahlen Krippen- Ferienpass, Zahnarzt, etc.

Verein „offene Türen“ Obwalden
Der Verein bezweckt die Unterstützung der Integration von Migrantinnen und ihren Familien in verschiedenen Lebensbereichen und fördert die Begegnung zwischen Einheimischen und Zugewanderten durch Begegnungsmöglichkeiten, Förderung der deutschen Sprache und Weiterbildungen. Einzelfallhilfe

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Aargau

Die Regionalgruppe Aargau arbeitet mit dem Verein Netzwerk Asyl Aargau zusammen. Das Netzwerk organisiert sogenannte “contact“-Treffpunkte für Asylsuchende, Nothilfebezüger/innen und Interessierte aus der Region. Der Verein bietet eine vertraute Kontaktstelle für Menschen in Not, wo gegenseitiger Austausch, Beratung und Beisammensein im Vordergrund stehen. Es wird zudem Deutschunterricht angeboten.

Das Netzwerk Asyl setzt sich ausschliesslich aus ehrenamtlichen Helfern zusammen.
Die gesammelten Cumulus-Punkte unterstützen Asylsuchende und Nothilfebezüger_innen in den Treffpunkten.

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Genf


In Genf werden die Cumulus-Bons an die Coordination Asile Genf weitergegeben. Die Coordination gibt diese wiederum weiter an Menschen in der Nothilfe welche nicht mit anderen Mitteln unterstützt werden können.

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The first involves the hippocratic oath, often summed up with the phrase, first, do no https://essayclick.net harm

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